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Ein ultimatives 10 Schritte-Konzept für deine Webseitenerstellung 940 788 graffikus.de
Wie erstelle ich eine Website? Ein ultimatives 10-Schritte-Konzept

Ein ultimatives 10 Schritte-Konzept für deine Webseitenerstellung

Bestimmt brennt es dir in den Fingern einfach mit deiner Webseitenerstellung loszulegen.

Kreativ zu werden und deine Webseite umzusetzen. Aber – und ich weiß, das klingt jetzt sehr unsexy – wer nicht plant, hat schon verloren!
Glaub mir. Wenn du es von Anfang an richtig machen möchtest und deine Website nicht in einem halben Jahr komplett ändern möchtest, dann brauchst du ein Konzept. Eine Vorlage, die dir Schritt-für-Schritt zeigt, wie du vorgehst. Dafür brauchst du keinen Designer, sondern nur dein Köpfchen und ein bisschen Zeit! Du kennst dich mit deinem Thema am besten aus. Daher bist du auch als Konzepter perfekt geeignet. Und ich gebe dir Beispiele und Kreativitätstechniken an die Hand, die das Ganze erleichtern.

Hier ist ein kurzer Überblick, worauf du dich einlässt.
Am Ende von diesem Konzept hast du:

  • Ein smartes Ziel für deine Webseite fest vor Augen
  • Deine Themen und Angebote differenziert
  • Ein klares Bild von deinem Wunschkunden und somit den Besuchern deiner Webseite
  • Kannst dir vorstellen, wie und wann sie dein Angebot brauchen
  • Die Struktur und den Aufbau deiner Webseite skizziert
  • Gestaltungselemente festgelegt

    Legen wir los!

1. Warum brauchst du eine Website?

Das ist eine der ersten Fragen, die ich bei einem Kundengespräch stelle. Und was soll ich dir sagen? Es gibt nur wenige, die diese Frage genau beantworten können. Die meist genannte Antwort darauf ist: „Weil meine alte Website nicht schön ist“ oder „Weil ich noch Keine habe!“ Nun, das ist nicht die Antwort, die etwas darüber aussagt, was du mit dieser Investition erreichen möchtest. Bevor du dir also Gedanken darüber machst, welche Themen, in welcher Form auf deine Website kommen, hinterfrage deine eigene Motivation.
Frage dich:
„Warum tust du das, was du tust?“
„Warum möchtest du eine Website erstellen?“
„Was ist das Ziel deiner Website?“
„Was willst du mit einer Website erreichen?“

Benutze die S.M.A.R.T. Formel für die Formulierung deiner Zieldefinition
Du musst so präzise wie möglich sein in deiner Formulierung.  Dazu gibt es eine tolle Formel aus dem Projektmanagement, die man auf Webseiten übertragen kann. Das S.M.A.R.T.-Prinzip (Doran 1981) hilft dein Ziel sehr genau zu formulieren. Es ermöglicht dir zu beschreiben, welcher konkrete Unterschied von der Ausgangssituation (IST-Zustand) in Zukunft (SOLL-Situation) erreicht werden soll.

smart formel

Ziele, die nicht SMART sind, klingen so:

Ich möchte:

  • mein Image steigern
  • Neukunden gewinnen
  • die Beziehung zu meinen Kunden verbessern
  • Kosten einsparen
  • den Umsatz steigern
  • mich als Experte positionieren
  • Informationen vermitteln
  • eine Plattform für eine Community aufbauen
  • XYZ verkaufen

So formulierst du deine SMARTen Ziele:

  • Ich möchte die Verkäufe (Conversions) auf der Seite mustermann.de (spezifisch) bis Ende Mai (terminiert) um 2 Prozent steigern (messbar). Aufgrund der aktuellen Tendenzen und der Marktsituation ist dieses Ziel als realistisch einzustufen (erreichbar, realistisch).
  • Ich werde bis zum 01.01.2020 (terminiert) durch meine selbstständige Arbeit als (…)  (spezifisch) im Monat 5.000, – brutto (messbar) verdienen (Gesamtziel ist realistisch und attraktiv).
  • Im nächsten Jahr (terminiert) will ich 10 neue Kunden (messbar) für mein XY-Paket (spezifisch) gewinnen. (Gesamtziel ist realistisch und attraktiv).

Nur mit klaren Ziel- bzw. Erfolgskriterien, die konkret und S.M.A.R.T definiert werden, kann eine erfolgreiche Website betrieben und eine effektive Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

2. Was möchtest du auf deiner Website anbieten und was können deine Besucher damit tun?

Alleinstellungsmerkmal

Nun musst du herausarbeiten, was dein Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Proposition= USP) deines Business, Angebots und deiner Website ist. Man spricht auch vom „einzigartigen Nutzenversprechen“.

Den musst du deinen Besuchern, deinen potenziellen Kunden so klar wie möglich kommunizieren können.

Frage dich:
Was ist so besonders an mir, meinem Angebot, meinem Business?
Wie grenzt du dich zu deinen Mitbewerbern ab?
Kann ich etwas anbieten, was so (in dieser Form) noch niemand anbietet?
Hab ich möglicherweise ein Nischenthema?

Definiere deinen speziellen Themenbereich, und grenze ihn ab, damit deine Besucher wissen, was sie auf der Website erwarten können und was nicht. Fokussiere dich auf die Kerninhalte, und vermeide Detailinformationen, die nur verwirren und keinen nennenswerten Mehrwert bieten.

3. Werfe einen Blick auf den Markt und den Wettbewerb

Lass dich von anderen Mitbewerbern inspirieren. Das ist ganz klar erlaubt, sogar gewollt. Nur klauen willst du nicht, weil du unique sein willst. So kannst du eher definieren, was deine besonderen Qualitäten sind, im Vergleich zum Wettbewerb. Wenn dir bestimmte Webseiten gefallen oder auch nicht gefallen, sammel diese Beispiele für später.

Formuliere also deine besonderen Qualitäten, deine Positionierung auf dem Markt.
Noch ein kleiner Tipp am Rande. Als ich mein unverwechselbares Angebot, mein USP, definiert habe, hatte ich oft einen sehr selbstzerstörerischen Gedanken. Ich dachte: „Es gibt schon so viele Webdesigner auf dem Markt. Alte Hasen, gegen die ich keine Chance habe. Ich mache doch nichts Besonderes!“ Das hat mich ziemlich gebremst. Aber du tust und du bist was Besonderes! Wir sind alle auf unsere Art und Weise unterschiedlich. Jeder hat andere Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, Vorlieben und auch Motivationen. Niemand ist so, wie du! Als ich das endlich verstanden hatte, konnte ich mir auch eingestehen, dass mein Angebot einzigartig ist und in dieser Kombi kaum auf dem Markt existiert. Kitzel diesen Gedanken aus dir raus. Dann klappt das mit dem Schreiben noch besser!

4. Wer soll deine Angebote kaufen, konsumieren?

wunschkunde -persona

So, du weißt nun, warum und was du anbieten möchtest. Und das ist ein gewaltiger Schritt. Viele scheitern bereits an dem ersten Schritt. Wenn du es bis hierher geschafft hast, ist der Rest fast noch ein Klacks!
Versprochen!

Du musst nun deine Wunschkunden definieren.
Im Web-Jargon spricht man auch oft von einer (Buyer- oder User-) Persona. Ich spreche in diesem Zusammenhang lieber von deinem Wunschkunden. Denn du möchtest festlegen, mit wem du zusammenarbeiten möchtest und noch viel wichtiger, wie ich finde, mit wem du nicht zusammenarbeiten möchtest.
Bei mir war dieser Schritt ein großer Aha-Moment. Denn als ich begriff, dass ich 2 Jahre lang die „falschen“ Kunden angezogen habe, hat sich mein Business komplett gedreht. Bedenke dabei natürlich, dass dein Wunschkunden auch zu deinem definierten Angebot in Punkt 2 passt.
Banal gesagt, es passt irgendwie nicht, wenn du Luxusimmobilien an Kleinverdiener verkaufen möchtest. Also, du weißt, was ich meine!

Frage dich:

  • Wer sucht nach deinem Thema, aus welcher Branche, mit welchem Hintergrund?

Du kannst am Anfang brainstormen und Stichpunkte auf Post-ist schreiben, wie ich das mache.

Persona erstellen

Im Netz gibt es tolle Persona-Vorlagen. Z.B. bei Xtensio. Oder google einfach mal nach „Vorlage Persona“ und du wirst zahlreiche Beispiele finden. Oft sind diese auf Englisch, aber das Schema ist sehr einfach zu verstehen.

Übertrage deine Stichpunkte in eine Vorlage. Vergiss nicht deiner Persona einen Namen und ein Foto zu geben, damit sie „echt“ wird. Dieses Blatt druckst du dir aus und hängst es dir sichtbar an deinen Arbeitsplatz. So hast du deinen Wunschkunden immer vor Augen

vorlage persona

Du wirst sehen, deine Formulierungen werden viel direkter, vertraulicher und klarer, wenn du deine Texte später für einen Stellvertreter deines Wunschkunden schreibst. Es ist so, als würdet ihr euch schon kennen. Als wäre es eine reale Person.

5. Warum kaufen deine Wunschkunden?

Finde raus, wie die Bedürfnisse und die Motivation deiner Wunschkunden im Bezug auf deine Website, dein Angebot, dein Business sind.

Frage dich:

  • Wann und warum sucht dein Wunschkunde nach deinem Angebot?
  • Welches konkrete Ziel hat er/sie dabei?
  • Was sind die Bedürfnisse und die Motivationen, die dahinterstehen.

Jede Handlung entspringt einem bestimmten Bedürfnis und einer bestimmten Motivation. Wenn du die deines Wunschkunden rausfindest, wirst du ihren Weg durch deine Website viel besser steuern und begleiten. Es ist quasi so, als würdest du ihre Gedanken lesen und genau das liefern, was sie gerade suchen oder erwarten.

„Wichtig ist dabei, dass Sie die Persona immer im Hinblick auf Ihre Website und die damit verbundenen Ziele definieren. Konzentrieren Sie sich auf die für Ihre Website relevanten Aspekte der Persona“, sagen Sebastian Erlhofer & Dorothea Brenner. In ihrem Buch „Website-Konzeption und Relaunch“ zeigen sie ein gutes Beispiel dazu:

beispiel motivation und beduerfnisse

6. Welche konkreten Erwartungen und Berührungspunkte (Touchpoints) ergeben sich dadurch für den Aufbau deiner Webseite?

Hier kommt das Modell der Customer Journey (Map) zum Einsatz. Es visualisiert alle Schritte deines Wunschkunden vom Erstkontakt bis zur abschließenden Handlung. Dabei steht die Kaufentscheidung und seine Berührungspunkte (Touchpoints) mit dem Produkt, der Dienstleistung oder der Marke im Fokus…

Eine ganz tolle Übersicht habe ich ebenfalls in dem Buch „Website-Konzeption und Relaunch“ von Sebastian Erlhofer & Dorothea Brenner gefunden. Ich zitiere den kompletten Absatz, da er perfekt auf den Punkt bringt, was es mit der Customer Journey auf sich hat.

„Beginnend mit einem Problemfall oder einem Ereignis, das den Kunden zu seiner Suchanfrage bewegt, findet die Reise auf verschiedenen Ebenen statt. Die Website-Konzeption entlang der Customer Journey setzt ein gutes Verständnis der Zielgruppen, ihrer Bedürfnisse und Motivationen sowie ihres Suchverhaltens auf Websites voraus. Auch die Emotionen und Gedanken, die Ihre potenziellen Besucher beim Besuch Ihrer Website begleiten, sollten Sie nicht außer Acht lassen. Machen Sie sich auch klar, in welchem emotionalen Zustand sich Ihre Besucher befinden und wie Sie darauf einwirken können …

… So fällt es Ihnen leichter, die Website dahingehend zu konzipieren und zu optimieren, Ihre Zielgruppen an den richtigen Touchpoints abzuholen und mit ihnen zu interagieren. Entlang der Customer Journey können Sie verschiedene Aspekte der Zielgruppe betrachten, wie Sie in dieser Tabelle sehen.“

Customer Journey

7. Grundriss der Website

grundriss der Webseite

So langsam kommen wir ans Eingemachte. Du kennst die Berührungspunkte, die dein Wunschkunde auf deiner Website hat. Du weißt, welche Erwartungen er hat. Und aus welchem Bedürfnis und welcher Motivation heraus er handelt. Jetzt kannst du das Ganze, auf dein Gerüst für die Webseite übertragen.

Aber vorher solltest du noch deine Navigation festlegen.
Dabei ist die Anzahl, eine flache Hierarchie und die Reihenfolge wichtig. Du solltest auf eine flache Struktur setzen. Denn du willst eine benutzerfreundliche Website erstellen, auf der sich dein Wunschkunde schnell und einfach zurechtfindet. Vermeide es zu viele Unterthemen zu bilden. Mehr als 3 Unterpunkte empfinden wir Nutzer als unübersichtlich. Insgesamt solltest du mit 5-7 Hauptmenüpunkten auskommen. Die Reihenfolge hängt von deinem Produkt ab und der Reise deines Kunden ab. Hier gibt es aber nicht viel, was du falsch machen kannst. Nur bei der Benennung der Menüpunkte solltest du keine Experimente machen. Wähle die Begriffe, die wir gewohnt sind. Die direkt und ohne Interpretationsspielraum zu verstehen sind. In der Regel sind das: Startseite, Über mich, Mein Angebot (Kurse, Produkte etc.), Kontakt, AgB, Datenschutzerklärung, Impressum.

Für die konkrete Visualisierung kannst du wieder Post-its benutzen, eine einfache Baumstruktur in einem Word-Dokument erstellen oder ein Tool wie Mind-map etc. nutzen.

8. Wie sind die einzelnen Seiten aufgebaut?

Das ist jetzt nochmal eine richtige Fleißaufgabe. Geht aber mit Bleistift und Papier oder an einer Tafel etc. ganz einfach und recht schnell zu bewältigen. Keine Angst du musst dafür nicht zeichnen können. Du benötigst dafür noch nicht einmal ein Lineal. Kannst du natürlich machen, aber ich mag es eher „freestyle“.

Schau es dir im Video an

Fange mit deiner Startseite an.
Notiere die Eigenschaften und Elemente, die für deine Startseite wichtig sind. Gehe dafür nochmal in deine Notizen zu Punkt 1, 2 und 4. Ein Beispiel für den genauen Aufbau einer Startseite kannst du dir gerne als GRATIS-LEITFADEN sichern.

Mit der AIDA-FORMEL kannst du hier nichts falsch machen.

aida formel

Gehen wir das mal für die Startseite durch
Die Startseite ist super wichtig. Du willst deinen Besucher so lange dort halten, bis er sich entscheidet, tiefer in die Seite einzusteigen.

A = Emotionales oder provokatives Bild und einzigartiges Nutzerversprechen
I= zeig die Lösung, die dein Wunschkunde mit deinem Angebot bekommt (aber nur kurz anreißen und dann auf die Angebotseite verlinken
D= lass deine Kunden oder Studien für dich und deine Lösung sprechen. Der Wunschkunde muss denken: „Das will ich auch“ oder „Das darf ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.“
A= biete eine Aktionsmöglichkeit, um die Kundenbeziehung auszubauen. Kontaktmöglichkeit anbieten, Newsletter-Anmeldung, etc. Du willst unbedingt den Kontakt „warm“ halten. Wenn er jetzt geht, ohne eine Kontaktmöglichkeit für dich zu hinterlassen, kommt er zu 97% nie wieder.

Skizziere jede einzelne Seite mit ihren Eigenschaften und Elementen.

 Du brauchst ein konkretes Beispiel, wie du deine Startseite aufbaust. Hol dir dazu meinen GRATIS LEITFADEN:

Darin zeige ich die 7 wichtigsten Bausteine einer Startseite, die du brauchst, um deine Besucher an deine Website zu fesseln.

9. Kommunikationsebenen

Menschen sind soziale Wesen und kommunizieren mit jeder Äußerung sehr viel mehr als reine Sachinhalte. Genauer betrachtet sendet deine Webseite also eine Reihe implizierter Botschaften über dich als Betreiber dieser Webseite mit. Daher ist es so enorm wichtig deine Wunschkunden gut zu kennen und auf jeder Ebene genau das Treffende zu kommunizieren.

Friedemann Schulz von Thun skizziert in seinem Kommunikationsquadrat vier Ebenen der Kommunikation. Er erklärt sein Model wie folgt:

»Wenn ich als Mensch etwas von mir gebe, bin ich auf vierfache Weise wirksam. Jede meiner Äußerungen enthält, ob ich will oder nicht, vier Botschaften gleichzeitig: eine Sachinformation (worüber ich informiere), eine Selbstkundgabe (was ich von mir zu erkennen gebe), einen Beziehungshinweis (was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe), einen Appell (was ich bei dir erreichen möchte).«

Also müssen wir auf vier verschiedenen Ebenen die richtige Botschaft an unsere Besucher vermitteln. Darüber solltest du dir im klaren sein, bevor du mit den Schreiben deiner Texte beginnst oder Fotos auswählst. Selbst die Schriftart und die Farben vermitteln einen Eindruck auf deine Besucher. Wenn dieser nicht mit deiner Botschaft übereinstimmt, dann bist du schnell unglaubwürdig, unprofessionell oder verwirrst deine Besucher einfach nur.

Inhalts- oder Sachebene

Du solltest deinen Inhalt klar und verständlich vermitteln. Ohne „Hintergrundgeräusche“. Nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich möchten deine Webseiten-Besucher den präsentierten Inhalt ohne allzu großen kognitiven Aufwand finden und verstehen können. Thematische Schwerpunkte der Website möchten sie leicht identifizieren und den Mehrwert klar und deutlich erkennen.

Beziehungsebene

Wenn wir mit jemanden sprechen, so geben wir gleichzeitig durch unsere Formulierungen, durch den Tonfall unserer Sprache und unsere Gestik und Mimik auch zu erkennen, wie wir zum Gesprächspartner stehen und was wir von ihm halten. In jedem Satz steckt so auch immer ein Hinweis auf unsere Beziehung, die vom Empfänger mit seinem oft sehr sensiblen aufgenommen und interpretiert wird. (Was hält der andere von mir? Wie steht er zu mir? Wie behandelt er mich?).

Selbstoffenbahrungsebene

Friedemann Schulz von Thun erklärt die Selbstkundgabe wie folgt: »Wenn jemand etwas von sich gibt, gibt er auch etwas von sich.« Jede unserer Äußerung enthält auch, ob wir das möchten oder nicht, Hinweise darauf, was in uns vorgeht, wie wir uns fühlen, was wir denken und wie wir uns selber sehen. So offenbaren wir im Gespräch immer auch etwas von unserer Persönlichkeit, die der Empfänger aufnimmt und analysiert.

Appellebene

Wenn du mit jemandem sprichst, möchtest du mit deinen Worten auch etwas bewirken. Einen Appell, Ratschlag, Handlungsanweisung adressieren. Dein Wunschkunde nimmt das auf und fragt sich: „Was soll ich jetzt machen, denken oder fühlen?

10 . Definiere die passenden Farben, Schriften, Elemente etc.

Wichtig hierbei ist, dass es wieder um deine Besucher und nicht um deinen Geschmack geht. Versetze dich in deine Persona und überlege dir, was könnte ihr gefallen?

Lass vor allem die Funktionen deiner Website das Design und die Gestaltung wichtiger Elemente bestimmen, bevor du dich um rein ästhetische Designfragen kümmerst. Natürlich wäre es das Optimum, wenn du es schaffst ein funktionales und gleichzeitig attraktives Design zu kreieren.

Deine gesammelten Ideen kannst du in einem Moodboard zusammenstellen.

Canva hat dazu eine tolle Vorlage und Beschreibung. https://www.canva.com/de_de/erstellen/moodboards/

moodboard

Zusammenfassung

Puuh… das war ganz schön lang. Aber, wenn du es bis hierher geschafft hast, dann Glückwunsch!

Auf deinem To-Do-Blatt sollten nun folgende Aufgaben stehen:Definiere ein SMARTES Ziel für dein Business und deine Website

  1. Was ist mein einzigartiges Nutzenversprechen (USP)
  2. Wie grenze ich mich vom Wettbewerb ab. Habe ich eine Nische
  3. Wer sind meine Wunschkunden
  4. Warum kaufen meine Wunschkunden mein Produkt
  5. Wie sieht die Customer Journey meines Wunschkunden aus
  6. Lege den Grundriss deiner Webseite fest
  7. Skizziere den Aufbau der Einzelseiten
  8. Wie sieht meine Kommunikation auf den 4 verschiedenen Ebenen aus
  9. Finde Farben, Schriftarten und Elemente (kurz Design) die zu deinem Wunschkunden passen

Wenn du jetzt genauso gewissenhaft dieses Konzept umsetzt, dann wirst du eine sehr coole Webseite haben.

Bis bald

Deine Eugenie

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