Salespage erstellen: Der perfekte Aufbau

Wie musst du eine Salespage erstellen beziehungsweise aufbauen, damit deine Website-Besucher zu Kunden werden?

Online zu verkaufen ist heutzutage eine große Herausforderung. Selbst ein Online-Shop, der nur zu diesem Zweck existiert muss sehr viel in die Optimierung stecken, damit die Verkaufszahlen stimmen. Aber wie sieht das bei Dienstleistungen aus? Wie kann ein Coach, Berater etc. seine Dienstleistung über seine Website verkaufen?

Das geht in der Regel über eine Produktseite. Oder wie man sie heute nennt Salespage! Eine Salespage hat nur eine Absicht: verkaufen! Sie sollte den Website-Besucher genau an der Stelle abholen, wo er gerade ist. Ihn möglichst so informieren und aufklären, dass keine Fragen mehr offen bleiben. Und alle Ängste und Hürden beseitigt sind, die ihn am Kauf hindern. Nicht ganz unwichtig ist der Beweis, dass du als Anbieter vertrauenswürdig bist und deine Kunden dein Angebot bereits gekauft und für gut befunden haben.

Deine Salespage muss verkaufen ohne aufdringlich zu sein. Je nachdem wie hochpreisig du bist, musst du auch mehr Zeit in die Aufklärung deines Angebots stecken. Je höher die Preise, desto länger in der Regel die Salespage.


Hier sind ein paar wichtige Grundregeln, was du beachten musst, wenn du deine Salespage erstellen willst:

  • die Seite muss einen Message-Match haben: achte darauf, von wo deine Besucher auf die Seite kommen. Die Aussage der Headline sollte zu vorherigen Aussage passen. Ist der Match da, dann weiß der Besucher, dass er richtig ist.
  • Der Button ist der Star der Seite und muss eine starke Kontrastfarbe zum Rest der Farben haben. (Mach den Blinzel-Test. Schließe die Augen, blinzel einmal, wenn du in dieser Zeit erkannt hast, wo du klicken musst, dann machst du alles richtg.
  • Eine Salespage ist umso stärker, je besser du deine Zielgruppe kennst. Lass dir Zeit für die Recherche und versuche rauszufinden, warum sie dieses Angebot annehmen würden, welche Hürden sie haben und benutze auch ruhig ihre Sprache und ihre Ausdrucksweise
  • bleib authentisch, denn Menschen kaufen von Menschen. Es bringt nichts, auf einmal wie ein Marktschreier aufzutreten. Das kauft dir keiner ab, es sei denn du bist wirklich so
  • Eine Seite, ein Thema, alle relevanten Infos und Fragen dazu, ohne die Seite verlassen zu müssen.
  • der Style und das Design müssen konsistent zu deiner restlichen Website haben


Beim Salespage erstellen solltest du darauf achten, diese 3 Stufen einzusetzen.

1. Emotion
Du musst den Website-Besucher innerhalb von 3-5 Sekunden überzeugen zu bleiben. Dazu gehört eine emotionale Headline. Und ein authentisches Bild. Es muss sofort klar sein, welches Ergebnis man mit deinem Angebot bekommt! Also was hat der potenzielle Kunde davon? Zeige, dass du die Situation deines Kunden genau kennst und weißt, was er gerade braucht. Und zeige ihm die „rosige Zukunft“. Was ändert sich für ihn, wenn er mit dir zusammenarbeitet und dein Angebot annimmt.

2. Vertrauen und Beweis
DU kannst viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Aber du musst jetzt Beweise liefern, dass deine Behauptungen auch stimmen. Zeige Stimmen von zufriedenen Kunden, baue Vertrauen auf mit deiner Erfolgsgeschichte oder die deiner Kunden. Nutze Logos, um deine Referenzen zu zeigen.

3. Logik und Rationalität
Dann musst du noch die logische und rationale Seite befriedigen. Nimm alle Fragen vorweg, die deine potenziellen Kunden haben könnten. Löse alle Hürden, die sie noch am Verkauf hindern könnten. Biete ihnen Sicherheit oder erzeuge ein wenig (und vorsichtig) den Kaufdruck.

Salespage erstellen - 3 Bereiche

Wie genau du die 3 einzelnen Abschnitte deiner Salespage erstellen solltest, zeige ich dir jetzt Schritt für Schritt!

Abschnitt 1: Emotion

1. Logo: klar erkennbar und nicht überdimensioniert

2. keine Ablenkung: hast du deine Navigation und alle externen Links ausgestellt, und in deinem Footer nur die notwendigen Dinge wie Impressum und Datenschutzhinweis

3. Headline: emotional, verständlich formuliert, welches Ergebnis kann dein Leser erwarten (Wie du in (Zeit) schaffst, zu (Ergebnis) erreichen, ohne (Hürde)

4. Subline: kann unterstützend zur Headline eingesetzt werden. Nenne die Zielgruppe oder weitere Merkmale von deinem Ergebnis

5. Hero-Shot im Header: ein Bild, Ilustration, Explainer-Video, die deine Headline emotional untermauert, bilde das ab, wovon du erzählst

Salespage erstellen - Abschnitt 1

6. Seine Situation, Problem: beschreibe bildhaft und lebendig, was deinen zukünftigen Kunden quält. Bring ihn dazu, zu denken: “Ja genau! Das ist mein verdammtes Problem.”

7. Rosige Zukunft: jetzt mach das Gleiche und beschreibe: Stell dir vor, was wäre wenn.. damit er mit allen Sinnen das Ergebnis erlebt

8. Vertrauen bilden mit Trust-Symbolen: Beweise, dass deine Versprechungen auch funktionieren. Entweder mit deiner eigenen Geschichte, mit den Ergebnissen deiner Kunden oder Zahlen und Fakten, die dazu die Statistik ausspuckt. Nichts ist glaubhafter als echte Kundenstimmen, aber es funktionieren auch andere Social Proof-Elemente wie: Zertifikate, Abschlüsse, Vorträge, Veröffentlichungen, Preise etc. (das muss nicht alles untereinander stehen, sondern kann sich über die ganze Seite verteilen)

Salespage erstellen - Abschnitt 2


9. Ergebnis deines Angebots: 3-5 Stichpunkte, die beschreiben welche Ergebnisse dein Kunde erzielt. Es geht nicht darum, was er erhält.

10. Inhaltsverzeichnis: Beschreibe jetzt dein Angebot. Konkret, aber dennoch spannend und emotional.

11. Angebot: Jetzt nennst du den Preis und die Bedingungen dazu. Und zum ersten Mal darfst du nach dem Kauf fragen und den Call-to-Action-Button einsetzen. Wenn dich interessiert, wie man einen Call-to-Action richtig einsetzt, schau dir gern das Video als Webdesign-Snack dazu an.

Salespage erstellen - Abschnitt 3

12. Bonus: biete einen Bonus an, wenn es passt. das kann ein Verkaufshebel sein.

13. Zusammenfassung: Fasse am besten in 3 Punkten nochmal zusammen, was der zukünftige Kunde bekommt.


Weitere Verkaufshebel:

14. Dringlichkeit: Ziel ist deinen Leser davon zu überzeugen, jetzt zu handeln. Erinnere daran, dass der Bonus nur kurz verfügbar ist, oder der Preis hochgeht, oder nur eine bestimmte Anzahl an Produkten vorhanden ist.
Preisvergleich: Das kann ein weiterer Verkaufshebel sein. Mach dem zukünftigen Kunden klar, dass dein Angebot ein Schnäppchen ist.
Risiko: Hier kannst du noch mal eine Garantie anbieten, damit dein Kunde sein Angst vor dem Risiko überwindet. Oder setze hier gezielt einen FAQ-Bereich ein, damit er alle Fragen beantwortet bekommt, die vielleicht noch relevant sind.

15. Jetzt kaufen: Ganz unten setzt du nochmal deinen Button ein. Viele entscheiden sich erst ganz unten auf der Salespage.

16. Im Footer müssen nur die Links zum Impressum und Datenschutz drin sein, Evtl. noch die AGB. Alles andere lenkt nur ab und sollte hier verschwinden. 

Salespage erstellen - Abschnitt 4

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