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Wetten, dass Du die gleichen Fehler auf deiner Website machst?

Website-Check hilft deine Website zu verbessern:
Machst Du auch diese Fehler auf deiner Website?

In einem Video, gebe ich René Rasch von bespoke. media ein ausführliches Feedback zu seiner Website und sage ihm, was er konkret verbessern kann. 

Dabei gehe ich auf den ersten Eindruck (Above the Fold) ein! Gebe ihm Tipps zur Optimierung der Lesbarkeit, der Benutzerfreundlichkeit, zum Design und Inhalt. René hat die Website mit WordPress selbst erstellt und stand zu dem Zeitpunkt kurz vor der Fertigstellung.

Mein Feedback hat ihm geholfen, viele entscheidende Dinge zu reflektieren, die er so überhaupt nicht gesehen hätte.

Unter dem Video habe ich eine kleine Übersicht der Punkte zusammengestellt, die auch für dich relevant sein könnten.

Hier ist das Video dazu:


Diese Punkte habe ich bei René angesprochen und ihm vorgeschlagen, wie man sie verbessert. Prüfe, ob du auch diese Punkte bei dir verbessern kannst!

Ich bin sicher, Du kannst den ein oder anderen Punkt auch auf deine Website übertragen. Denn eins stelle ich immer wieder fest: Viele machen die gleichen Fehler und vergessen dieselben Dinge.


Übersicht der Verbesserungsvorschläge


Erster Eindruck:

  • Above the fold: Der Menüpunkt Services braucht noch eine Ausklappfunktionen, damit man die drei Unterpunkte auch findet.
  • „Hallo, wir sind bespoke. Social Media Management, Marketing und Webdesign.“ Ist als Headline nicht so gut geeignet. Es sollte eher deine Botschaft vermitteln bzw. dem Besucher sofort klar machen, welche Lösung du anbietest.
  • Über Call to Action (CtA) nachdenken, wenn es zur Strategie passt. (Wenn du z.B. auf E-mail Marketing setzt oder ein Freebie anbietest, sollte dein CtA im Above the Fold Bereich direkt zu sehen sein.

 

Lesbarkeit

  • Prinzipiell mit Überschriften und Unterüberschriften arbeiten.
  • Textlänge: Kurze Sätze schreiben. Bei längeren Texten Max. 7-10 Wörter in einer Zeile. Und max. 5 Zeilen untereinander. Dann wieder eine Zwischenüberschrift verwenden.

 

Benutzerfreundlichkeit

  • Interne Links setzen, um den Besucher von A nach B zu schicken (vor allem auf der Startseite. Sie dient als Inhaltsangabe und soll den Besucher tiefer in die Seite einsteigen lassen). Zusätzlich sind viele interne Links gut für Google.
  • Denk an die mobile Nutzbarkeit: alles, was du mit der Maus anklickst muss man auch auf dem Handy/Tablet antippen können.
  • An Ausstiegspunkten immer eine Option anbieten, damit der Besucher auf deiner Seite bleibt. Nach einem abgeschickten Formular, neben einem Bestätigungstext, dass das Formular erfolgreich verschickt wurde, würde ich auch z.B. anbieten einen bestimmten Blogbeitrag zu lesen oder auf die Über mich-Seite verweisen etc.
  • Wenn du viele Referenzen zu zeigen hast verlinke sie auch. Das bringt dir Pluspunkte für Google und deine Interessenten können sich die Ergebnisse live anschauen. (Das gilt vor allem für die Kreativ-Branchen). Wenn es „nur“ ein Referenztext ist, dann setze das Logo des Kunden mit ein oder die Webadresse und verlinke diese.

 

Design

  • Bleib in einer Bilderwelt, vermische z.B. nicht Fotos mit Illustrationen oder schwarz-weiß Fotografien mit farbigen Fotografien. Und achte auf die Bildaussage und die Gesten der Menschen auf deinen Fotos. Menschen vermitteln Emotionen. Wenn dein Headerbild einen grimmigen Typen zeigt, deine Aussage aber lautet: „werde glücklich in 10 Tagen“, dann passt das nicht zusammen. Ist jetzt etwas überspitzt formuliert, aber du weißt worauf ich hinaus möchte.
  • Versuche gleiche Elemente öfters zu verwenden und das Rad nicht immer neu zu erfinden. Wenn du drei Service-Seiten hast, dann verwende dort möglichst die gleichen Elemente. Dann erleichtert dem Benutzer, deine Seite besser zu überfliegen.
  • Verschwende nicht unnötigen Platz mit zu viel freien Flächen, aber versuche auch nichts zu quetschen. Das ist tatsächlich eine der größten Herausforderungen des Design, der sogenannte „Weißraum“. Deine Texte und Bilder brauchen etwas Raum, damit sie wahrgenommen werden und nicht untergehen. Aber gleichzeitig darf es auch nicht leer wirken. Sonst „hängt“ das so in der Luft, sagen Designer dazu. Spiel einfach mal ein bisschen mit den Abständen. Das ist ein wenig Übungssache.

 

Inhalt

  • Über uns Seite muss auf jeden Fall persönlich sein. Zeig Fotos von dir und deinem Team. Schreib Anekdoten zu eurer Entstehung/Gründung, bring Humor rein. Mach es authentisch.
  • Bei Zitaten immer die Quelle angeben, sonst droht Abmahngefahr.
  • Eine Headlines muss verständlich sein. Nicht einfach nur Fakten schreiben, sondern eher Ergebnisse!

 

Fazit:

Die Website ist modern aufgebaut, aufgeräumt, und René zeigt viele kreative Ansätze auf der Website. Das Menü ist etwas ungewöhnlich, aber die Zielgruppe kann damit umgehen. Die Menüpunkte sind selbsterklärend. Der Call to Action ist schön auffällig, sollte aber durchgängig über all gleich eingesetzt werden.

Der wichtigste Optimierungspunkt wäre meiner Meinung nach, das Gesamtziel der Seite noch mehr herauszuarbeiten. Überlege dir, was die Besucher deiner Website als Ziel haben sollten.

René hat kein Produkt, was er im Direktkauf anbietet. Auch möchte er im jetzigen Status scheinbar noch nicht über Content-Marketing seine Newsletter-Liste füllen. Dafür hat er aber einen tollen Generator erstellt, über den seine Besucher eine Anfrage schicken können. Deshalb sehe ich als primäres Ziel: „Der Besucher muss eine Anfrage schicken, bevor er die Website wieder verlässt!“ Er sollte versuchen zunächst an jedem entsprechenden Punkt, wo der Besucher bereit wäre eine Anfrage zu schicken, ihm auch die Möglichkeit dazu zu geben.


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